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Tango Argentino

Entstehung
Anfang des 20.Jahrhunderts entstand in den Hafenvierteln von Buenos Aires der argentinische Tango. Beeinflusst von den Einwanderern aus Südwesteuropa, Deutschland, Irland und nicht zuletzt den ehemaligen afrikanischen Sklaven entwickelte sich ein Tanz, der ohne Umschweife dem Verlangen der Geschlechter Ausdruck verlieh. Dies führte dazu, dass der Tango zeitweilig verboten wurde. Bekannt wurde er in Europa zuerst in Paris und später in Berlin aber auch in anderen Europäischen Metropolen. Aus wirtschaftlichen Gründen standardisierten zu dieser Zeit die europäischen Tanzlehrer - Vereinigungen den Tango und nahmen ihm dabei seine Kreativität.
Seit den 60er Jahren führte die Popularität einzelner Tango - Interpreten wie Astor Piazolla in Europa zu einem Comeback des argentinischen Tango. In Berlin haben in den letzten Jahren etwa 20 Tausend Menschen Kurse oder Workshops besucht. Tendenz steigend.

Das Parkett
Der argentinische Tango besteht im wesentlichen aus drei Grundelementen: dem Gehen (caminare), den Achten (ochos) und den Drehungen (jiros). Außerdem gibt es eine Reihe von Verzierungen, die im Laufe der Zeit erfunden wurden und z.T. nur auf der Bühne Anwendung finden. Aber schon aus den ersten beiden Grundelementen lassen sich eine unüberschaubar große Zahl von Schrittkombinationen entwickeln. Diese erfindet der Tänzer ad hoc je nach der Situation auf dem Parkett, in der Musik und entsprechend dem Können seiner Tanzpartnerin im Einklang mit seiner eigenen Gemütsverfassung.

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